Hier kommen Rotlichtlampen zum Einsatz

By | 14. April 2016

Es gibt wohl kaum einen Haushalt, in dem keine Rotlichtlampe steht. Denn die warmen Strahlen helfen, Beschwerden zu lindern, zum Beispiel bei Muskelverspannungen, Hautunreinheiten, Schnupfen oder Gelenkbeschwerden. Und das ohne den Einsatz von Medikamenten.

So hilft Rotlicht bei Schnupfen und Mittelohrentzündungen

Scott Schwartz // flickr

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Wer kennt es nicht: Kopf- und Gliederschmerzen, dazu ein unangenehmer Schnupfen, der auf Nasennebenhöhlen und Stirn drückt. Rotlicht ist vor allem bei Erkältungen ein bewährtes Hausmittel, das ohne Medikamente funktioniert. Vor allem bei eitrigen Nasenneben- oder Stirnhöhlen und Schnupfen ist die Wärme, die tief unter die Haut geht, angenehm und hilft. Die Strahlen machen das festsitzende Sekret flüssig und die Schleimhäute schwellen nach und nach ab. Ähnlich funktioniert das Prinzip bei akuten Mittelohrentzündungen. Auch hier können die Strahlen die Entzündung zum Abklingen bringen. Sekrete, die sich schmerzhaft im Ohr sammeln, lassen sich verflüssigen, um dann abzufließen.

Im Falle von HNO-Beschwerden zeigt Rotlicht seine beste Wirkung bei zweimal täglicher Anwendung morgens und abends. Häufiger als dreimal am Tag sollte es aber nicht zum Einsatz kommen.

Einsatz gegen Pickel und Hautunreinheiten

Bei Pickeln ist das Rotlicht ein gut wirksames Hausmittel, auch wenn es hier seine Wirkung langsamer zeigt. Durch die Behandlung mit Rotlicht verbessert sich das Hautbild nach und nach und lässt die Entzündungen abheilen.

Bei Pickeln im Gesichtsbereich setzt sich der Anwender mit dem Gesicht vor die Infrarotlampe, so dass die betroffenen Partien direkt bestrahlt werden können. Bei Hautproblemen im Rückenbereich nimmt er mit bloßem Oberkörper rückwärts auf einem Hocker oder Stuhl Platz.

Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte die Lampe mindestens einen Abstand von 50 Zentimetern haben. Werden die Gesichtspartien angenehm warm, aber nicht zu heiß, ist die Entfernung genau richtig. Um das Auge nicht zu schädigen, macht das Tragen einer Schutzbrille viel Sinn. Länger als 15 Minuten sollte eine Behandlung trotzdem nicht dauern.

Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen mit Rotlicht bekämpfen

Scott Schwartz // flickr

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Auch bei akuten oder chronischen Muskelverspannungen kann die Infrarot-Behandlung helfen, Beschwerden zu lindern. Durch die Wärme, die einige Millimeter in die Haut eintritt, um dann in tiefe Gewebeschichten einzudringen, lässt sich die Durchblutung anregen und die Verkrampfung lösen, die zum eigentlich Schmerz führt. Schöner Nebeneffekt des Rotlichts: der Körper entspannt durch die angenehme Wärme und kommt in eine Ruhephase, die dem gesamten Heilungsprozess gut tut.

Schmerzen mit dem Knie?

Viele Menschen kennen es: das Knie schmerz. Oft ist es eine Folge von Gelenkverschleiß – die so genannte Arthrose droht. Hier gilt: während sich akute und damit entzündliche Schübe besser mit Kälte behandeln lassen, kann bei chronischen Beschwerden Wärme zum Einsatz kommen. Dabei ist es wichtig, dass die Wärme auf die umliegende Muskulatur trifft und weniger auf das Gelenk selbst.

Rotlicht wirkt übrigens nicht nur lokal an der behandelten Stelle, sondern wirkt auf den ganzen Körper. Er sorgt dafür, dass Schlacken aus dem Körper geführt werden und der Körper insgesamt besser durchblutet ist.

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